Wir brauchen stabile Rahmenbedingungen – fast egal welche!

Vortrag von Stefan Grützmacher, Vorstandsvorsitzender der GASAG Berliner Gaswerke AG

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

Energiemärkte im Umbruch – das war das Thema der Abendveranstaltung „Berlin im Fokus“. Rund 70 Gäste folgten der Einladung in den Goldbergersaal und lauschten interessiert den Ausführungen des GASAG-Chefs.

„Alle sprechen vom Strom. Doch die Energiewende ist mehr als das“, meint Grützmacher. Vor allem der Wärmemarkt soll dazu beitragen, mit 46 Prozent fast die Hälfte der angestrebten Emissionsminderungsziele bis 2020 zu erreichen. Der Gebäudebestand nimmt dabei eine zentrale Rolle ein und gilt als „schlafender Riese“. Immerhin werden über 50 Prozent der Endenergie im Berliner Wärmemarkt im Bereich Wohnen verbraucht. Für die zukünftige Positionierung eines Wärmeversorgers leitet Grützmacher zwei wesentliche Handlungsfelder ab: Die Optimierung und Fokussierung des bestehenden Geschäfts, um dem schrumpfenden Kernmarkt gerecht zu werden, und den Aufbau neuer Geschäftsfelder. Mit Blick auf die Zukunft steht laut Grützmacher die konzentrierte Entwicklung von medienübergreifenden Energielösungen in Berlin und Brandenburg auf dem Plan. Auch die aktive Öffentlichkeits- und Lobby-Arbeit, dass Energiewende mehr als nur „Stromwende“ ist, sei wichtig. Vor allem aber müssten die von der Politik festgelegten Rahmenbedingungen stabiler werden, fordert Grützmacher. Da sei es fast egal, wie diese aussehen.

Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

Datum: Di, 28.05.2013 - 17:49 Uhr