VBKI-Preis BERLINER GALERIEN - der Film

Juryrundgang - Eindrücke aus den nominierten Galerien

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Foto: VBKI

Die Shortlist für den VBKI-Preis BERLINER GALERIEN 2020 steht fest: Für den in dieser Form einzigartigen Galerienpreis nominiert sind die Berliner Galerien Chert Lüdde aus Kreuzberg, Noah Klink aus Schöneberg und Tanja Wagner aus Tiergarten.

Diese drei Berliner Galerien wurden von einer Experten-Jury aus den zahlreichen Einsendungen für den vom VBKI und dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) 2020 bereits zum vierten Mal ausgelobten VBKI-Preis BERLINER GALERIEN ausgewählt. Großzügig unterstützt wird das Vorhaben von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe.
 
Beworben haben sich die Galerien mit einem Ausstellungsvorhaben, das zur Berlin Art Week im Herbst realisiert wird. Anfang September wird die Jury nach Besichtigung der drei Ausstellungen den mit 10.000 Euro dotierten Preis an eine der drei nominierten Galerien vergeben. Erstmals erhalten auch die beiden anderen Galerien der Shortlist 2020 eine Anerkennung für ihre Arbeit in Höhe von jeweils 2.500 Euro.
 

Die Galerie Chert Lüdde, gegründet 2017 von Jennifer Chert und Florian Lüdde, bewirbt sich um den Preis mit der Ausstellung „Rods bent into bows“ der amerikanischen Künstlerin Rosemary Mayer (1943-2014). Der Fokus der ersten Einzelausstellung Mayers in Europa liegt auf frühen Stoffarbeiten und Zeichnungen aus den Jahren 1971-73 der Künstlerin. Die Galerie Noah Klink, gegründet 2016, zeigt im Herbst die zweite Einzelausstellung der 1987 in Berlin geborenen und in London arbeitenden Künstlerin Josefine Reisch. In ihren neuen Arbeiten „Framing“ stellt Josefine Reisch eine Beziehung zwischen den Bilderrahmen eines gemalten Porträts und dem Profil des oder der Porträtierten dar. Unter dem Titel „Mixed Feelings“ richtet Tanja Wagner in ihrer 2010 gegründeten Galerie der seit langem von ihr vertretenen Grit Richter (1977 in Dresden geboren) eine Einzelausstellung mit Malerei, Softsculpture, Neonskulptur und Wallpaintings aus. Die Malerin und Bildhauerin erforscht in ihrer Arbeit die Möglichkeiten der Darstellbarkeit von Emotionen, Erinnertem und Unbewusstem.
 
Die Initiatoren des Preises sowie die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe verstehen ihre Initiative als wichtige Unterstützung des Kunstmarktstandorts Berlin. Bewerben konnten sich Berliner Galerien mit mindestens drei, maximal zehn Jahren Geschäftsbetrieb, die als sogenannte Erstgalerie am Markt aktiv sind und somit die Infrastruktur des Berliner Primärmarktes, d.h. den Handel mit Kunstwerken direkt aus den Ateliers der Künstlerinnen und Künstler, garantieren.
 
Der Experten-Jury gehören 2020 an: Andreas Fiedler, Kunsthistoriker und Kurator, Claudia Große-Leege, Geschäftsführerin Verband deutscher Unterneh-merinnen (VdU) und Mitglied VBKI-Kulturausschuss, Anne Schwarz, Galeristin, Mitglied im lvbg und VBKI-Preisträgerin BERLINER GALERIEN 2019, und Daniel Völzke, Kunstkritiker und Leiter von monopol-online.
 
 
Für Pressematerial zu den Galerien und Ausstellungsvorhaben wenden Sie sich bitte direkt an die nominierten Galerien.