Schiefergasgewinnung durch Fracking - Segen oder Fluch?

Über die Technologie, ihre Chancen und Risiken

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Initiiert vom Arbeitskreis Wirtschaft und Ethik wird dieser Vortrag über die Technologie, Chancen und Risiken des Fracking aufklären und Gelegenheiten für Fragen und Antworten bieten. Der Arbeitskreis engagiert sich für einen verantwortungsvoller Umgang mit Informationen und schafft ein Angebot, sich umfassend zu einem wirtschaftlich relevanten, gesellschaftlich und politisch kontrovers diskutiertem Thema zu informieren.

Datum: 
Mo, 7.07.2014
Uhrzeit: 
Montag 18:30 Uhr
Referent: 
Dr. Christoph Senz, Vorsitzender des PostFossil Instituts Hamburg
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Eintritt: 
Mitglieder kostenfrei, Gäste 25 Euro
iCal Termin:
Kaum eine Technologie wird aktuell so kontrovers diskutiert wie das "Fracking". Die Methode, bei der Wasser, Sand und diverse Chemikalien unter großem Druck in dichte Gesteine gepresst werden, um bisher unerreichbares Erdöl und Erdgas fördern zu können, sorgt vor allem in den USA für einen unerwarteten Boom. Etwa 40 Prozent der US-Gasproduktion wurde 2013 mit Hilfe von Fracking gewonnen - wodurch der Gaspreis in den USA deutlich gesunken ist. Auch im rohstoffarmen Europa, so hoffen Befürworter, soll mit dieser Methode für Jahrzehnte Erdgas gefördert werden können.

Da die langfristigen Folgen des Fracking bisher nahezu unbekannt sind und in den USA zum Teil massive Umweltbeeinträchtigungen mit der Technologie in Verbindung gebracht werden, ist in vielen europäischen Ländern die Diskussion über die neue Form der Schiefergasförderung zu einem Politikum geworden. Auch in Deutschland werden Gasvorkommen vermutet, die sich evtl. mit Hilfe von Fracking erschließen lassen.

Der Vortrag wird an anschaulichen Beispielen die Technologie des „Fracking“ erläutern und dabei auch auf Chancen und Risiken eingehen.

Über den Referenten:
Christoph Senz hat ein Diplom in Geologie an der RWTH Aachen sowie einen Masterabschluss in Umweltwissenschaften mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien. Er befasst sich seit vielen Jahren intensiv mit der Ressourcenverfügbarkeit fossiler Energieträger – speziell mit der globalen Verfügbarkeit von Erdöl. Er ist stellv. Vorsitzender des PostFossil Instituts in Hamburg und arbeitet bei der ProCom GmbH in Aachen.


Treffpunkt:
Goldberger Saal, 1. OG
Ludwig Erhard Haus
Fasanenstraße 85
10623 Berlin
Anfahrt: 
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