Besuch des KINDL

Vom Bier zur Kunst zum Kunstfälscher

Kindl 780x366?itok=rLtxX4G9
Foto: Jens Ziehe, Berlin, 2014
Datum: 
Sa, 21.01.2017
Uhrzeit: 
16:30 Uhr
Eintritt: 
Hinweis: Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.
iCal Termin:
Hinweis: Diese Veranstaltung ist bereits ausgebucht.

In der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin-Neukölln ist ein neues Zentrum für zeitgenössische Kunst entstanden. Das denkmalgeschützte Gebäude bildet eine interessante Hülle für wechselnde Ausstellungen internationaler Gegenwartskunst. Im imposanten Kesselhaus ist die Arbeit "Olympia" von David Claerbout zu sehen. Zwei Etagen im Maschinenhaus sind Eberhard Havekost gewidmet und die Gruppenausstellung im Erdgeschoss fragt:"How long ist now?"  Im Jahr 2011 erwarb das deutsch-schweizerische Ehepaar Burkhard Varnholt und Salome Grisard das Gebäude-Ensemble. Der Klinkerbau aus Backstein wurde zwischen 1926 und 1930 im Stil des deutschen Expressionismus errichtet. Es umfasst neben einem sieben-geschossigen Turm ein 20 Meter hohes Kesselhaus, ein drei-geschossiges Maschinenhaus und ein mit sechs kupfernen Pfannen ausgestattetes Sudhaus.

Im krassen Gegensatz zur modernen Kunst malen die drei Kunstfälscher, die Brüder Posin, täuschend echt die alten Meister ab. Der Kunstsalon Posin liegt in Neukölln in einer kleinen Seitenstraße, nur 1,5 km von der Brauerei entfernt. Hier begegnen einem die Werke der großen Altmeister wie Rembrandt, Matisse, van Gogh oder Monet. Die talentierten Brüder Posin hatten schon Besuch von Johannes Paul XII oder Wowereit. Also höchste Zeit ihnen mal einen Besuch abzustatten.

Führung mit Dr. Anke Schwarz-Weisweber, Kunsthistorikerin.

Treffpunkt:
Kindl, Zentrum für Zeitgenössische Kunst
Am Sudhaus 3, 12053 Berlin
Anfahrt: 
Geolocation