Sommerfest, Symposium, Spendenkampagne

Mitgliederversammlung: Rückblick auf das vergangene VBKI-Jahr

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Foto: Businessfotografie Inga Haar/ Markus Stegner

Bei der VBKI-Mitgliederversammlung berichten VBKI-Präsident Markus Voigt und VBKI-Geschäftsführerin Claudia Große-Leege über die Aktivitäten des Vereins.

Die Pandemie und der Krieg in der Ukraine haben das zurückliegende VBKI-Jahr stark geprägt, wie VBKI-Präsident Markus Voigt und VBKI-Geschäftsführerin Claudia Große-Leege bei der VBKI-Mitgliederversammlung am 6. September erläuterten. Seit dem 24. Februar lag ein besonderer Fokus der Vereinsaktivitäten auf dem Krieg in der Ukraine und seinen Folgen. Mit einer ganzen Reihe von Aktionen haben der VBKI sowie die gesamte Berliner Wirtschaft dazu beigetragen, den geflüchteten Kindern, Frauen und Männern einen warmen Empfang und einen guten Start in Berlin zu ermöglichen. Eine wichtige Rolle in diesem Kontext spielt unsere Geflüchteteninitiative „Einstieg zum Aufstieg“, die inzwischen einen starken Fokus auf geflüchtete Menschen aus der Ukraine hat, die in Berlin Arbeit finden wollen. Unter anderem verstärkt eine ukrainische Muttersprachlerin, Kseniya Milner, seit Anfang Juni die Geschäftsstelle. Darüber hinaus hat der VBKI die Entwicklungen in der Ukraine mit einer ganzen Reihe von Expertenpanels begleitet.
 
 
Insgesamt hat der VBKI im zurückliegenden Jahr wieder mehr als 100 Veranstaltungen organisiert, mit abflauender Corona-Krise vermehrt in Präsenz. Ein besonderes Highlight war – nach zweijähriger Zwangspause – das Sommerfest der Wirtschaft 2022. Rund 800 Gäste waren auf den EUREF-Campus gekommen, um zu Netzwerken und gemeinsam einen angenehmen Abend zu verbringen. In Summe umfasste unser Veranstaltungsprogramm ein breites Spektrum an Themen, wir konnten unter anderem zahlreiche Topentscheider begrüßen – so etwa die Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey, den amtierenden Wirtschaftssenator Stephan Schwarz oder den aktuellen CDU-Generalssekretär Maria Czaja. Die Zukunftstrends in Unternehmertum und Wirtschaft waren vielfach Gegenstand von Diskussionen und Gespräche mit jungen Berliner Unternehmern und Start-ups. Das gilt etwa in der Reihe „Unternehmertreffen“, die seit Beginn des Jahres in Partnerschaft mit der Berliner Morgenpost durchgeführt wird. In mehreren Podcast-Folgen – Gesprächen mit unterschiedlichen Akteuren der Berliner Stadtgesellschaft – konnte der VBKI seinen inhaltlichen Anspruch unterstreichen, auch medial zeigte der VBKI mit seinen Themen stark Präsenz: Fast 900-mal wurde 2021 über den VBKI berichtet, flankiert wurde die externe Kommunikation durch einen starken Ausbau der Social-Media-Kanäle des VBKI.
 
Ein starker Fokus lag in den vergangenen Monaten auf der inhaltlichen Arbeit des VBKI. Einen vorläufigen Höhepunkt erlebte die insbesondere von den 14 VBKI-Ausschüssen getragene inhaltliche Arbeit des Vereins beim VBKI-Symposium am 1. Juli: Unter der Überschrift „Berlin.Jetzt.Machen“ diskutierten 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 8 Panels gemeinsam mit Vertretern der Berliner Stadtgesellschaft über das Berlin von morgen.
Ein weiteres Highlight: Die unter dem Dach der CEOs FOR BERLIN versammelten Berliner Spitzenmanager dokumentierten in einer umfassenden Best-Practice-Sammlung, welche Klimaschutzmaßnahmen von den Unternehmen aus der Metropolregion getroffen werden
 
Auch der gemeinnützige Zweig des VBKI konnte Akzente setzen. Besonders erfreulich: Im Rahmen der zweiten Auflage des Nothilfeprojekts #hierspieltdiemusik wurden 110 professionelle Musikerinnen und Musiker, die infolge der Corona-Pandemie in Existenznot geraten sind, mit Förderungen von jeweils 1.000 Euro unterstützt. Entstanden ist das Projekt aus einer gemeinsamen Initiative des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) sowie der Berliner Immobilienunternehmen GESOBAU und Engel & Völkers.

Ebenfalls erfreulich: Der erste Techstart-Jahrgang hat das Programm zur IT-Qualifizierung für geflüchtete Menschen erfolgreich absolviert. Die VBKI-Initiative „Einstieg auf Aufstieg“ hatte das einjährige Programm 2021 gemeinsam mit der CODE University ins Leben gerufen, finanziert von der Andreas Gerl Stiftung.
 
Insgesamt sind derzeit 10 gemeinnützige Projekte und Initiativen im VBKI angesiedelt, mit denen wir uns vor allem in den Bereichen Bildung, Integration, Kultur und Sport für Berlin und seine Menschen einsetzen. Die Spanne reicht vom Flaggschiff BERLINER LESEPATEN, über das Team Paris 2024, „Sport macht Schule“ bis hin zum VBKI-Preis BERLINER GALERIEN, mit dem zuletzt am 16. September der Galerist Thomas Fischer ausgezeichnet wurde.
 
Ein weiteres wichtiges Thema – der Wechsel in der VBKI-Geschäftsführung. Wie bekannt verlässt Claudia Große-Leege den VBKI zum Ende des Jahres aus persönlichen Gründen. Claudia Große-Leege ließ in ihrer Ansprache ihre zwei Jahre im VBKI Revue passieren und bedankte sich bei den vielen Unterstützen innerhalb und außerhalb der Mitgliedschaft. Ihre designierte Nachfolgerin Ute Weiland nutze die Gelegenheit, sich den anwesenden Mitgliedern vorzustellen. 
 
Zum Schluss folgte die Ehrung der Jubilare: Markus Voigt beglückwünschte Prof. Dr. Ing. Dietrich Reiblich und Dr. Hans-Jürgen Riese persönlich zu 25 Jahren Mitgliedschaft, ebenfalls seit einem Vierteljahrhundert im Verein – aber persönlich nicht anwesend – sind Uwe Brodtmann, Dr. Andreas Domeyer, Rudolf Horn, Dr. Christoph Schulte-Kaubrügger, Stefan Seiler und Dipl.-Kfm. Werner Zutz. Für 40 Jahre Mitgliedschaft im VBKI wurde Andreas M. Weidlich, für das sage und schreibe 50-jährige Bestehen seiner Mitgliedschaft Wolfgang Steinriede geehrt.
 
Die Versammlung war mit dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder eröffnet worden, namentlich Wolfgang Bogen, Rüdiger Otto, Dr. Bernhard Schmidt, Prof. Dr. Dr. habil. Georg Schreyögg, Dipl.-Ing. Ernst-Ulrich Gehrke und Hans-Jürgen Anderle.