Schwarzes Brett 4.0

Wie Zenjob Studentenjobs via App vermittelt und wie Unternehmen dadurch Zeit und Geld sparen können

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

Zeitarbeit hat hierzulande einen eher negativen Beigeschmack. Das dieses Arbeitsmodell aber nicht generell von Nachteil für den Arbeitnehmer sein muss, zeigt Zenjob.

Im Gespräch mit Sabine Clausecker, CB.e Clausecker/Bingel AG, berichtete Frederik Fahning von Zenjob über das Geschäftsmodell des Berliner Start-ups, das Unternehmen die Möglichkeit bietet, den Personalbedarf so passend und flexibel wie möglich abzudecken.

Anfang 2016 gegründet, revolutionierte Zenjob den Arbeitsmarkt für Studenten mit einem relativ simplen Geschäftsmodell: Studenten, sogenannten Talents, registrieren sich per App und werden nach einem persönlichen Kennenlernen in die Kartei aufgenommen und los geht’s.

Die ca. 8000 Talents haben anschließend die Möglichkeit, aus einer Vielzahl von Jobs den passenden auszuwählen und können so selbst entscheiden, wann, wie und wo gearbeitet werden möchte. Egal ob Bürohilfe, Kassierer, Kellner, Kurier – für jeden ist etwas Passenden dabei. Zu den Kunden gehören u.a. C&A, Mister Spex, Flaconi und die Maritim Hotelgruppe. Ein weiterer Vorteil für die Talents: Sie erhalten bereits innerhalb der ersten 48 Stunden 50% des Lohns, der Rest folgt zum am Monatsende.

Aktuell hat das Unternehmen in sechs deutschen Städten Satelliten-Büros, beispielsweise in Berlin, Bonn und München. Für 2019 hat sich Zenjob großes vorgenommen. Die Städtepräsenz soll auf 12-15 Büros erweitert werden, zudem sollen auch längerfristige Jobs angeboten werden, um die Stunden länger zu halten.

Worüber sich aber auch der Kunde, sprich: Arbeitgeber im Klaren sein sollte, so Fahning von Zenjob: Wer kurzfristig einen Studentenjob zu vergeben hat, darf kein Personal mit mehrjähriger Berufserfahrung erwarten.

Bilder der Veranstaltung finden Sie hier