Neue Hoffnung, alte Konflikte, gemeinsame Ziele

Biden statt Trump: Perspektiven des transatlantischen Verhältnisses

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Foto: VBKI

Bei einem virtuellen Foreign Policy Lunch sprachen wir mit Thomas Kleine-Brockhoff über die gegenwärtige Situation in den USA. Der Blick richtete sich dabei auf die Perspektiven der transatlantischen Beziehungen.

Der Vice-President des Berliner Büros des „The German Marshall Fund of the United States“ thematisierte insbesondere die Frage, wie sich unter der Biden-Administration das deutsch-amerikanische Verhältnis verändern wird. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Christoph von Marschall, Vorsitzender des VBKI-Ausschusses für Internationale Politik und Wirtschaft.
 
Leitmotiv Joe Bidens dürfte das Thema Versöhnung sein. Innenpolitisch werde die neue Administration viel Energie aufwenden, um die Spaltung der Nation zu überwinden. Außenpolitisch dürfte Washington viel daran gelegen sein, die unter Trump stark in Mitleidenschaft gezogenen Beziehungen insbesondere zu den transatlantischen Bündnispartnern wieder zu stärken. Dadurch entstehe auch und gerade für Deutschland die große Chance, die transatlantische Agenda unter den Auspizien gegenseitigen Wohlwollens und eines gemeinsamen Werteverständnisses aktiv mitzugestalten. Laut Kleine-Brockhoff besteht das größte Risiko für die Gestaltung daher weniger in Frontverhärtungen, sondern in der außenpolitischen Ambitionslosigkeit der Bundesregierung.
 
Hier können Sie sich die vollständige Veranstaltung noch einmal anschauen.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!