VBKI-Preis BERLINER GALERIEN

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Foto: VBKI

Auch 2019 lobt der VBKI gemeinsam mit dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) den mit 10.000 Euro dotierten VBKI-Preis BERLINER GALERIEN für ein herausragendes galeristisches Ausstellungsprojekt zur BERLIN ART WEEK 2019 aus.

Der VBKI-Preis BERLINER GALERIEN richtet sich an junge Galerien mit zwischen drei und zehn Jahren Geschäftstätigkeit, die die Voraussetzungen für professionellen Galeriebetrieb erfüllen und ihren Sitz in Berlin haben. Bewerbungsgegenstand ist die Ausrichtung eines besonderen Ausstellungsvorhabens zur Berlin Art Week. Für die Initiatoren des Preises ist es wichtig, dass sich Berlin zu einem führenden Kunsthandelsplatz entwickelt. Dafür sind Galerien besonder wichtige Treiber. Inzwischen steht die Shortlist für den VBKI-Preis BERLINER GALERIEN 2019 fest: Nominiert sind die Berliner Galerien Burster aus Wilmersdorf, KWADRAT aus Kreuzberg, Katharina Maria Raab aus Tiergarten und Schwarz Contemporary aus Neukölln. Mehr dazu hier >>
 
Die Preisverleihung findet im Rahmen der Berlin Art Week am 13. September 2019 statt. Anmeldung und weitere Infos hier >>
 
Die Finalisten 2019
 
Berlin ist einer der wichtigsten Galerien-Standorte in Europa und gilt als Hotspot für die zeitgenössische Bildende Kunst. Viele der heute international renommierten Künstler und Künstlerinnen haben ihre Karrieren in den Berliner Galerien begonnen und sind mit diesen zusammen gewachsen.  Über 300 Berliner Galerien garantieren an die 5000 Künstlern und Künstlerinnen eine Ausstellungsfläche von rund 60.000qm, auf der ihre Kunstwerke kostenlos der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Aus den Galerien heraus werden die neuesten Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst in private wie öffentliche Sammlungen vermittelt, Publikationen erstellt und internationale Messeauftritte realisiert.

Die Kunstgalerie unterscheidet sich vom reinen Kunsthandel dadurch, dass sie sich jenseits des Sekundärmarktes verpflichtet, lebende Künstler zu fördern. Besonders die Berliner Galerien sind vorwiegend auf dem Primärmarkt – als sogenannte Erstgalerien – aktiv: die Kunstwerke gelangen direkt aus den Ateliers der Stadt in die Galerie und werden hier erstmals dem Publikum präsentiert.  Bis die Künstler/innen und ihre Werke bekannt sind, vergehen in der Regel 10 bis 15 Jahre, in denen der/die Galerist/in rund 250.000 Euro in Form von Ausstellungen, Publikationen, Vermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Messepräsentationen investiert. Der Erfolg lässt sich nicht voraussagen und selbst etablierte Positionen können extrem schwankende Bewertungen erfahren.
 
2018 ging der Preis an den Galeristen Daniel Marzona und seine Ausstellung mit Aron Mehzion: parallélisme élémentaire. Mehr Infos zum Preisträger 2018 finden Sie hier >>
 
2017 wurde das Ausstellungsprojekt „Come out (to show them)“ der Künstlerin Caroline Kryzecki und die Sexauer Gallery ausgezeichnet. Mehr Infos zum Preiträger 2017 finden Sie hier >>