VBKI-Preis BERLINER GALERIEN

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Foto: VBKI

Auch 2018 lobt der VBKI gemeinsam mit dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) den VBKI-Preis BERLINER GALERIEN für ein herausragendes galeristisches Ausstellungsprojekt zur BERLIN ART WEEK 2018 aus. Die Ausschreibung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro für die Preisträger-Galerie verbunden. Der VBKI-Preis BERLINER GALERIEN würdigt besonders Newcomer-Galerien, die mit ihrem unternehmerischen Einsatz die Vielfalt der künstlerischen Produktion am Standort Berlin fördern.

Berlin ist einer der wichtigsten Kunststandorte Europas. Der Kunstmarkt hält jedoch noch nicht ganz Schritt. Für die Initiatoren des Preises ist es wichtig, dass sich Berlin zu einem führenden Kunsthandelsplatz entwickelt. Dafür sind Galerien besonder wichtige Treiber.
 
Mit dem Preis werden gezielt junge Galerien zwischen drei und zehn Jahren Geschäftstätigkeit angesprochen, die die Voraussetzungen für professionellen Galeriebetrieb erfüllen und ihren Sitz in Berlin haben. Bewerbungsgegenstand ist die Ausrichtung eines besonderen Ausstellungsvorhabens zur Berlin Art Week.

In Würdigung des Ausstellungsprojekts „Come out (to show them)“ der Künstlerin Caroline Kryzecki fiel die Wahl der Expertenjury 2017 auf die Sexauer Gallery. Neben dem Preisträger aus Berlin-Weißensee wurden bei der feierlichen Preisverleihung am 15. September 2017 auch die beiden weiteren Finalisten, die Galerien KM und Katharina Maria Raab, ausgezeichnet. Einen Bericht und Bilder der Preisverleihung finden Sie hier >>

HINTERGRUND DES PREISES:

Berlin ist einer der wichtigsten Galerien-Standorte in Europa und gilt als Hotspot für die zeitgenössische Bildende Kunst. Viele der heute international renommierten Künstler und Künstlerinnen haben ihre Karrieren in den Berliner Galerien begonnen und sind mit diesen zusammen gewachsen.  Über 300 Berliner Galerien garantieren an die 5000 Künstlern und Künstlerinnen eine Ausstellungsfläche von rund 60.000qm, auf der ihre Kunstwerke kostenlos der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Aus den Galerien heraus werden die neuesten Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst in private wie öffentliche Sammlungen vermittelt, Publikationen erstellt und internationale Messeauftritte realisiert.

Die Kunstgalerie unterscheidet sich vom reinen Kunsthandel dadurch, dass sie sich jenseits des Sekundärmarktes verpflichtet, lebende Künstler zu fördern. Besonders die Berliner Galerien sind vorwiegend auf dem Primärmarkt – als sogenannte Erstgalerien – aktiv: die Kunstwerke gelangen direkt aus den Ateliers der Stadt in die Galerie und werden hier erstmals dem Publikum präsentiert.  Bis die Künstler/innen und ihre Werke bekannt sind, vergehen in der Regel 10 bis 15 Jahre, in denen der/die Galerist/in rund 250.000 Euro in Form von Ausstellungen, Publikationen, Vermittlungs- und Öffentlichkeitsarbeit sowie Messepräsentationen investiert. Der Erfolg lässt sich nicht voraussagen und selbst etablierte Positionen können extrem schwankende Bewertungen erfahren.

Der VBKI-Preis BERLINER GALERIEN würdigt besonders kleine und mittelständische Newcomer-Galerien, die mit ihrem unternehmerischen Einsatz die Vielfalt der künstlerischen Produktion am Standort Berlin fördern und vermitteln.

AUSSCHREIBUNG 2018:
Der VBKI lobt zusammen mit dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg) den VBKI-Preis BERLINER GALERIEN für ein herausragendes galeristisches Ausstellungsprojekt zur BERLIN ART WEEK 2018 aus.  Die Ausschreibung ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro für die Preisträger-Galerie und mit einer geführten Shuttletour während der BERLIN ART WEEK 2018 für alle ausgewählten Galerien der Shortlist verbunden.

Teilnahmeberechtigt sind alle Galerien mit Sitz in Berlin, die seit mindestens drei Jahren jedoch nicht länger als 10 Jahre professionellen Galeriebetrieb vorweisen können. Maßgeblich hierfür ist das Jahr der Gewerbeanmeldung der jeweiligen Galerie.

Hier finden Sie die Ausschreibungsunterlagen als PDF zum Download >>

INITIATOREN:
Gegründet 1879 gehört der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) zu den ältesten Wirtschaftsinstitutionen Deutschlands. Seine 2200 Mitglieder aus allen Bereichen des Hauptstadtunternehmertums eint der Wille, die Zukunft Berlins mitzugestalten – und zwar auf ganz unterschiedlichen Wegen: In seinem weitgespannten Netzwerk bringt der VBKI die Entscheider Berlins zusammen und schafft Raum für den Austausch von Kontakten, Erfahrungen und Ideen. Als Verfechter eines verantwortungsvollen Unternehmertums fördert der Verein zahlreiche gemeinnützige Projekten und agiert so als Schrittmacher für eine lebenswerte Stadt. Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bündeln ihren Sachverstand in zahlreichen VBKI-Arbeitsgremien und entwickeln dort Lösungen für die Herausforderungen von morgen. Und die Ergebnisse dieser ehrenamtlichen Arbeit diskutiert der VBKI mit den klügsten Köpfen der Stadt – auf jährlich mehr als 100 öffentlichen Veranstaltungen.

Der Landesverband Berliner Galerien (lvbg) vertritt seit 1995 die Galerien in Berlin und Region und setzt sich auf kultur- und wirtschaftspolitischer Ebene für die nachhaltige Entwicklung des Standortfaktors Kunst in Berlin ein. Er ist in zahlreichen Gremien der Kulturpolitik präsent und pflegt die Netzwerkbildung innerhalb des Kulturbetriebs der Stadt.
Mit dem Kunstkalender BERLINER GALERIEN (print- und online) informiert der lvbg zuverlässig über das aktuelle Programm der Galerien und Ausstellungshäuser in Berlin und Region. Mitgliedern wie Interessierten bietet er vielfältige Plattformen der Präsentation zeitgenössischer Kunst, z. Bsp. geführte Galerierundgänge und internationale Messepräsentationen, an.
Seine Mitglieder zeichnen sich durch professionelle Galerietätigkeit im Sinne der durch die europäische Galerienvereinigung F.E.A.G.A. formulierten Standesrichtlinien aus. Sie gewährleisten die kontinuierliche Vermittlungsarbeit der Kunst des 20. und 21. Jh. Darüber hinaus übernehmen die Mitglieder die Förderung lebender Künstler durch Ausstellungen, Publikationen und entsprechende Öffentlichkeitsarbeit.