Frühkindliche Bildung – der unterschätzte Wirtschaftsfaktor

Business Breakfast mit Bundesfamilienministerin Giffey

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Foto: VBKI, Photographer: Rainer Christian Kurzeder

Der Saal war voll – erwartungsgemäß waren überdurchschnittlich viele Frauen der Einladung des VBKI gefolgt und lauschten dem Vortrag von Bundesfamilienministerin Giffey zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

Noch immer ist es in Deutschland schlecht bestellt um die Betreuungsmöglichkeiten von Kleinkindern – und davon betroffen sind häufig die Mütter, deren Wiedereinstig in den Beruf dadurch immens erschwert wird. Ein Nachteil, der auch die Unternehmen und Arbeitgeber trifft. „Wir können den Wohlstand nur wahren und mehren, wenn Familie und Beruf Hand in Hand gehen“, erklärte die Ministerin. 

„Wir sollten nicht nur fragen: Was bringt das den Kindern, sondern auch: Was bringt das den Unternehmen“, so Giffey. „Denn wer Vollbeschäftigung will, der muss sich für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einsetzen!“. Die Bundesfamilienministerin erzählt von ihren Plänen zur Verbesserung der Lage. So will der Bund den Ländern bis 2022 5,5 Mrd. Euro für Programme zur frühkindliche Bildung und Betreuung zur Verfügung stellen. Vor allem der Kita-Ausbau und eine Fachkräfte-Offensive für den Erzieher-Beruf stehen auf dem Programm.

Dinge besser erklären und nah an den Menschen dran bleiben - das ist das Credo der SPD-Politikerin. Klare Töne und deutliche Worte machten sie bereits zu ihrer Zeit als Bezirksbürgermeisterin von Neukölln bekannt und beliebt. Ob sie diese Bodenhaftung als Bundesministerin beibehalten kann, bleibt abzuwarten. Man kann es ihr nur wünschen.

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Datum: Mi, 11.07.2018 - 9:13 Uhr