"Ein Freund fürs Leben"

VBKI-Geschäftsführer Udo Marin feiert 60. Geburtstag

Udo Marin VBKI Geschäftsführer
Foto: Businessfotografie Inga Haar

60 Jahre Udo Marin, 15 Jahre davon als Geschäftsführer des VBKI. Das sind zwei gute Gründe, um den Jubilar zu feiern.

Die gute Nachricht gleich vorweg: Ans Aufhören denkt Udo Marin noch lange nicht. "Wenn man mich lässt, will ich noch ein paar Jährchen VBKI dranhängen", sagte er bei seiner Geburtstagsfeier.

Am 1. Oktober wurde der Vereins-Geschäftsführer 60 Jahre alt. Gleichzeitig ist "UM" seit inzwischen 15 Jahren im Amt – ein Viertel seines Lebens. Nicht mehr lange – und man dürfte wohl als VBKI-Urgestein bezeichnen. In dieser Zeit hat er aus dem VBKI einen anderen Verein gemacht, schrieb mit ihm Erfolgsgeschichte: Ball, Sommerfest, Bürgernetzwerk. Udo Marin an Bord zu holen, sei für den VBKI "eine der wichtigsten und richtungsweisenden Entscheidungen in der langen Geschichte des VBKI" gewesen, sagte VBKI-Präsident Markus Voigt bei der Geburtstagsfeier. Von den vielen Gründen, warum dies eine so wichtige Entscheidung war, hob Voigt besonders einen hervor: Weil Udo Marin seit 60 Jahren vor allem eines ist - einzigartig.

Und dafür hatte der Präsident auch gleich zehn Belege. Darunter:

  • Udo Marins rechter Zeigefinger, mit dem er in beachtlichem Tempo über die Computer-Tastatur fegt. "Ich weiß nur: Udo ist der lebende Beweis, dass das Zehn-Finger-System maßlos überschätzt ist."
  • Ein kleines Lateinbuch, das er in früher Jugend verschluckt hat. "Sollte Udo Sie im nächsten Gespräch mit lateinischen Sinnsprüchen traktieren – er meint es nicht so, er kann nicht anders." Letze Bemerkung sei natürlich cum grano salis zu verstehen.
  • Seine rhetorische Begabung, sein Sprachgefühl, seine Intelligenz. "Es gehört viel dazu, zwischen 7 und 8 Uhr morgens einen Saal zum Kochen zu bringen."

Voigt: "Für mich gibt es zu Udo keine Alternative, weil ich unter keinem anderen als diesem genialischen Geschäftsführer lieber Präsident wäre. Und, noch wichtiger: Weil ich in Dir, lieber Udo, einen Freund fürs Leben gefunden habe."

Höchstens ein, zwei Jahre wollte Udo Marin diesen Job machen, räumte er in seiner Dankesrede ein. "Ich konnte ja auch nicht ahnen, daß ich da so viel Spaß haben würde und mit wie vielen interessanten und netten Menschen ich da zu tun haben würde." Ihnen, den vielen Wegbegleitern, galt sein besonderer Dank - für fast nie enden wollende Unterstützungsbereitschaft, gewährte Empathie, geschenkte Freundschaft und viele intellektuelle Anregungen. "Dass die Institution so erstaunlich revitalisiert werden konnte, beruht schlicht und ergreifend auf der bewunderungswürdigen Bereitschaft so vieler, hier überwiegend uneitel und ohne Aussicht auf persönlichen Mehrwert mitzuwirken. Dafür danke ich demütig und von Herzen."

Ad multos annos, auf viele weitere Jahre, rief er seinen Gratulanten zu.

Hoffentlich!

Alle Bilder der Feier finden Sie hier.