Digitaler VBKI Neujahrsempfang

Ein Ausblick auf die großen Herausforderungen und Themen in 2021

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Foto: VBKI

Im Rahmen des Neujahrsempfangs im virtuellen Format skizzierten VBKI-Geschäftsführerin Claudia Grosse-Leege und VBKI-Präsident Markus Voigt geplante Highlights im neuen Jahr.

 

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2021 kommt langsam in Schwung, höchste Zeit also für einen Neujahrsempfang im VBKI. Treffpunkt war das Internet, coronabedingt war eine Präsenzveranstaltung ausgeschlossen. Aber Zusammenkünfte lassen sich schließlich auch online organisieren, rund 100 VBKI-Mitglieder nahmen an der Videoschalte teil. Den Auftakt bildete ein Ausblick auf das VBKI-Jahr 2021, gemeinsam präsentiert von der neuen Geschäftsführerin Claudia Große-Leege und VBKI-Präsident Markus Voigt. Die Marschrichtung in a nutshell: Kurs halten, aber Programm und Profil weiterentwickeln. Wichtiger Punkt auf der Arbeitsagenda ist der Ausbau des digitalen Angebots entlang der Bedürfnisse der Mitglieder, auch das gesellschaftliche Engagement der Vereins wird weiter gestärkt - und mit #hierspieltdiemusik ein neues Kultur-Projekt hinzugewonnen. Damit wären dann 12 gemeinnützige Projekten beim VBKI angesiedelt.
 
Markus Voigt berichtete von der ersten Präsidiumssitzung im Jahr und ging auf die aktuelle Homeoffice-Debatte ein. Anders als der im Raum stehende Vorwurf suggeriert, leistet die Wirtschaft bereits einen erheblichen Beitrag zum Infektionsschutz – Homeoffice ist in der Privatwirtschaft weit verbreitet, 90 Prozent der befragten Betriebe bieten ihren Mitarbeitern entsprechende Möglichkeiten an.
 
Mithilfe einer Mentimeter-Umfrage konnten sich auch die Gäste des Neujahrsempfangs zu diesem Thema äußern: Die meisten (57%) nutzen Wechselmodelle, jeweils 19% befinden sich komplett im Home-Office oder in der Notbesetzung. Lediglich 5% müssen in Präsenz erscheinen.

Ein weiteres Top-Thema auf der VBKI-Agenda 2021 gibt der Politikkalender vor: Sowohl im Bund als auch auf Landesebene stehen im Herbst Wahlen an. Der VBKI wird die großen und drängenden Herausforderungen Berlins zum Thema machen: das weitere Zusammenwachsen der Metropolregion, zukunftsfähige Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit, Innovation und Disruption - die ehrenamtlich besetzten Ausschüsse entwickeln konstruktive Lösungen für das Berlin von morgen und bringen sich bereits jetzt in der Phase der Wahlprogrammentwicklung und -debatte der Parteien ein. Wichtiger Meilenstein und Gelegenheit zum Austausch und zur Debatte wird das VBKI-Hauptstadtsymposium im Sommer sein.
 
Übrigens: Eine weitere Mentimeter-Umfrage unter den Teilnehmern ergab: 17% glauben, dass Rot-Rot-Grün abgelöst wird, 16% meinen, dass Franziska Giffey neue Bürgermeisterin wird, 12% glauben an eine grüne Bürgermeisterin, 6% nehmen an, dass die CDU stärkste Fraktion wird und 5% denken, alles bleibt, wie es ist.
 
Ganz besonders liegt es dem VBKI natürlich am Herzen, den alljährigen Ball der Wirtschaft am 2. Oktober durchführen zu können, hoffentlich in gewohnter Form. Vielleicht können wir uns bis dahin auch endlich wieder die Hände schütteln – wir wünschen es uns jedenfalls!