Zu Besuch im Amerika Haus

Exklusive Führung durch drei C/O Berlin-Ausstellungen

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Foto: Chantal Russo/ VBKI

Neuer Standort, alte Liebe: Schon 74.000 Besucher durfte C/O Berlin begrüßen, seit das Ausstellungshaus im Oktober 2014 im Amerika Haus seine Pforten geöffnet hatte. Darunter auch eine Gruppe VBKI-Mitglieder, die der neue Nachbar zu einem exklusiven Rundgang durch das neue Domizil geladen hatte.

VBKI-Präsidiumsmitglied Bernd Wieczorek begrüßte gemeinsam mit C/O-Chef Stephan Erfurt die Teilnehmer und freute sich über die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der Galerie, die nun – mit mindestens 21 Jahren Planungssicherheit – im Amerika Haus an der Hardenbergstraße nur noch wenige Schritte vom Ludwig Ehrhard Haus entfernt ist.

Die beiden Guides Dortje Fink und Karl Wegmann warteten zunächst mit einigen neuen Details zur Entstehung und Motivation von Antonionis Filmklassiker „Blow-up!“ und des Verhältnisses von Film und Fotografie im Swinging London Mitte der 1960er Jahre auf. In den technisch hoch modern ausgestatteten Räumen im Amerika Haus sind rund 250 wertvolle Original-Fotografien neben Ausschnitten aus dem Kultfilm zu sehen,  der auch für die Kunst- und Fotogeschichte eine zentrale Rolle spielte. Zusätzlich werden auch zeitgenössische Arbeiten präsentiert, die die Zeitlosigkeit und Modernität von Michelangelo Antonionis Bildsprache demonstrieren. Die gemeinsam von C/O Berlin, der Albertina Wien und dem Fotomuseum Winterthur kuratierte Ausstellung ist in Deutschland nur im Amerika-Haus zu sehen.

Anschließend blieb noch Zeit für Einblicke in die beiden parallel laufenden Ausstellungen der Fotografin Lore Krüger „Ein Koffer voller Bilder. Fotografien 1934-1944“ sowie in Niina Vatanens Werke in „Beyond the Visible Surface“, die sich wie schon Antonioni mit dem Wechselspiel der Wahrnehmung zwischen Sichtbarem und Nicht-Sichtbarem auseinandersetzt.

Einige Bilder zur Veranstaltung finden Sie hier.