Zwei Millionen Fahrgäste

Bahnkonkurrent „MeinFernbus“ zu Gast beim VBKI-Unternehmertreffen

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

Bislang galten Busse vielen als Umweltsünder. Meilen entfernt vom „Stinker-Image“ positioniert sich die MeinFernbus GmbH. Der Slogan des Unternehmens lautet „Fahr grün“, ökologische Nachhaltigkeit gehört zum Markenkern. „Pro Person verbrauchen unsere Busse 0,6 bis 0,7 Liter Benzin auf 100 Streckenkilometern“, sagte Torben Greve, Mitbegründer und Geschäftsführer der MFB MeinFernbus GmbH.

Das vor zwei Jahren gegründete Transportunternehmen mit Sitz in der Oberbaum-City hat inzwischen die Nase vorn im Bus-Fernverkehr. „Unser Marktanteil liegt gegenwärtig bei 43 Prozent“, sagte Greve nach der Begrüßung durch den Leiter des VBKI-Arbeitskreises Verkehr, Christian Graf Hardenberg. Zum Vergleich: Die Deutsche Bahn kommt mit ihren Bussen auf ein Viertel, sonstige Mitbewerber auf 32 Prozent. Der Erfolg ist laut Greve vor allem auf die Bemühungen um Kundenzufriedenheit und – bindung zurückzuführen. „Wir wollen uns über Qualität von unseren Bewerbern abheben und so aus der Preisschraube herauskommen.“ Eine starke Marke bilde folgerichtig das Dach des Geschäftsmodells.

Mit drei Bussen eröffnete MeinFernbus im April 2012 die erste Linie zwischen München und Freiburg. Inzwischen steuern 142 Busse auf 38 Linien 127 Ziele an. „Und nächste Woche durchbrechen wir voraussichtlich die Marke von zwei Millionen Fahrgästen“. Interessant: Die Passagiere von MeinFernbus reisen nicht in unternehmenseigenen Bussen. Das "Start-up" kooperiert mit gegenwärtig 47 regionalen Busunternehmen auf Grundlage eines Modells, das nach Greves Worten „irgendwo zwischen Franchise und Genossenschaft“ angesiedelt ist.

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