Motorrad oder Fahrrad?

Zu Besuch bei der Fahrzeugmanufaktur Gulas

20180815 Unterwegs Gulas 780x366 1 0?itok=i2W 3vtJ
Foto: Businessfotografie Inga Haar

Es sieht eher aus wie ein Motorrad, es ist deutlich schneller als ein Fahrrad, aber in die Pedale treten muss man doch. Warum das so ist, durften 20 VBKI Mitglieder persönlich erfahren.

135 kg schwer ist das Elektromotorrad, hat eine Reichweite bis zu 120 km und kann ohne Problem 90 km/h und mehr fahren. Über die Pedale wird die Leistung gesteuert, gesteigert und da wird man auch richtig schnell, so dass man auf der Stadtautobahn auch mal einen Porsche überholen kann. Das ist auch der Mehrwert, des mindestens 23.000 € teuren Luxusspielzeugs: Motorrad fahren kann auch mit Elektromotor Spaß machen – das fehlende Motorengeräusch wird durch das in die Pedale treten, die überraschten Blicke der Autofahrer und das direkte Gefühl auf der Straße wett gemacht.
 
Einen Motorradführerschein braucht man auf deutschen Straßen dafür – den sollte man auch dabei haben, denn Polizisten kontrollieren die Gulas-Fahrer gern, um zu sehen, was genau in der Zulassung dieses so witzig und sportlich zugleich aussehenden Fahrzeuges steht. Spaß hatten alle VBKI Mitglieder bei der Probefahrt. Ob einer von Ihnen in vier Monaten zur nächsten VBKI Veranstaltung mit einer Gulas angefahren kommt, werden wir beobachten. So lange ist die Lieferzeit für das auf konkrete Einzelbestellung produzierte Elektromotorrad, das das Feeling des Radfahrens hat.