Durchhaltevermögen gefragt

Ein Gespräch mit Fox & Sheep Gründerin Verena Pausder

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

VBKI-Präsidiumsmitglied und Fox & Sheep Gründerin Verena Pausder über die Notwendigkeit digitaler Bildung für unsere Kinder, die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen Mittelstand und Start-ups und über persönliche Einblicke in das Berliner Startup-Ökosystem.

Mit 19 Jahren eröffnete sie eine Sushibar, studierte anschließend in St. Gallen, fand 2007 den Weg in die Digitale Welt und wurde noch im selben Jahr mit der McKinsey Auszeichnung "CEO of the future" geehrt - Verena Pausders Karriereweg ging steil nach oben. Im Gespräch mit VBKI-Präsident Markus Voigt erläuterte die Gründerin des Kinder-App-Entwicklers Fox & Sheep das Geschäftsmodell Ihres Unternehmens und erklärte, warum nur jedes siebte Start-up von einer Frau gegründet wird.  „Frauen trauen sich weniger, groß zu denken", so die Gründerin. Erschwerden komme hinzu, dass es Frauen in der Regel schwerer hätten, Ihre Geschäftsidee zu finanzieren.
 
Nach einer Zwischenstation gründete Verena Pasuder 2012 gemeinsam mit Moritz Hohl das Start-up für Kinder-Apps. Das Angebot richtet sich an 2- bis 6-Jährige, zur Auswahl stehen  45 Apps in 16 Sprachen, darunter „Schlaf gut“, „Streichelzoo“ oder „Kleine Bauarbeiter“. Sämtliche Spiele enden nach 10 bis 15 Minuten. Ein Modell, das schnell Begehrlichkeiten weckte: Bereits zwei Jahre nach Gründung klopfte der Spielzeughersteller Haba an - und übernahm das Unternehmen.
 
2016 wurde dann die erste Haba Digitalwerkstatt eröffnet. Die Werkstatt ist ein kreativer Bildungs- und Erfahrungsraum, in dem Kinder zwischen 6 und 12 Jahren die digitale Welt spielerisch entdecken können – und wichtige Kompetenzen im Umgang mit den neuen Technologien entwickeln. Vier Euro kostet der Besuch pro Kind etwa bei einem Schulausflug, die Digitalwerkstatt inzwischen in mehreren deutschen Städten aktiv - ein Besuch lohnt sich!
 
Bilder der Veranstaltung finden Sie hier >>