Im Kielwasser der Geschichte

Per Dampfer auf den Spuren des VBKI

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Foto: Agnieszka Neuberg

Mehr als 130 Jahre hat der VBKI bereits auf dem Buckel - höchste Zeit, die lange und bewegte Geschichte mal vorbeiziehen zu lassen. Also, Leinen los und volle Kraft zurück!

Trotz seines fortgeschrittenen Alters zeigte sich "Heinrich Zille" voller Tatendrang. Von Müdigkeit keine Spur, stampfte Berlins ältester noch fahrbereiter Dampfer mit Volldampf voraus in die Vergangenheit, an Bord 130 ebenso seefeste wie geschichtsinteressierte VBKI-Mitglieder. Spurensuche stand auf dem Programm, und drei erfahrene Spurenleser wiesen den Weg in die Vergangenheit: Dr. Christof Biggeleben, Creative Director bei Ketchum Pleon und Verfasser einer Doktorarbeit über den VBKI, Björn Berghausen, Leiter des Berlin-Brandenburgischen Wirtschaftsarchivs, und Rainer E. Klemke, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Museumshafen Berlin. Knapp 2 Stunden ging es über die Spree, vorbei an historischen Orten: Die erste Eisfabrik der Firma Linde zog am Ufer vorüber, das Osram Lampenwerk, die Oberbaumbrücke, das Eierhaus Berlins und schließlich der Treptower Park. Dort war vor 120 Jahren die erste Berliner Gewerbeausstellung eröffnet worden - die berühmte "verhinderte Weltaustellung", an deren Zustandekommen der Gründungsvater des VBKI, Max Ludwig Goldberger, maßgeblichen Anteil hatte. 

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