Das größte Sportstudio der Welt

Eine flexible Sport-Flatrate – Erfolgsgeheimnis von Urban Sports Club

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

Mehr als 3000 Standorte, über 50 Sportarten, eine Mitgliedschaft – wenn man so will, ist der Urban Sports Club das größte Sportstudio der Welt. Der Superlativ ist das Ergebnis eines Kunstgriffs, den die Gründer des Berliner Start-ups beim Unternehmertreffen erläuterten.

Das 2012/ 2013 aus der Taufe gehobene Urban Sports-Konzept ist so etwas wie die Metaplattform für städtische Sportangebote. Die Plattform vermittelt zwischen den Betreibern von Sportstätten, die ihre Auslastung optimieren wollen, und den Sporttreibenden. Ergebnis: Eine flexible Sport-Flatrate.
 
Die Idee zu dem Club, der inzwischen auch in Frankreich, Italien und Portugal vertreten ist und stark wächst, entstand aus dem Schiffbruch eines Vorgängerprojekts. Ende der 2000er Jahre gründete Benjamin Roth ein Start-up, das die Vergabe von Fußballplätzen online regeln wollte – die Idee scheiterte, weil die Zeit für digitale Lösungen dieser Art noch nicht reif war. Aber: Der Boden für Urban Sports war bereitet.
 
Beim Unternehmertreffen im Boutique Hotel i31 beantwortete der Gründer die Fragen von Moderator Samuel Schwarz, der lange Jahre zur Weltspitze im Eisschnelllauf gehörte und als Sportler vom VBKI gefördert wurde. Wie funktioniert da Konzept? Über die Urban Sports App werden den Mitgliedern Sportmöglichkeiten im Umkreis angezeigt. Je nach Mitgliedschaftsmodell (S, M, L, Premium) können flexibel sämtliche Sportstätten ausgewählt werden von Holmes Place über Yoga bis Klettern. Pro Jahr werden ca. 200 neue Sportstätten aufgenommen. Vorteil ist neben der breiten Auswahl und die monatliche Kündigungsfrist – ein wichtiges Verkaufsargument für Privatkunden, die keinen langfristigen Studioverträge abschließen wollen. Das Check-in findet vor Ort im Sportstudio mit einem QR Code über die App statt. Die Bezahlung an die Studios erfolgt automatisiert über Urban Sports.
 
Der Plan scheint aufzugehen – die Kundenzahl liegt laut Roth im fünfstelligen Bereich, Tendenz stark steigend. Entsprechend sehen auch die künftigen Ziele der Gründer aus: weiteres Wachstum, weitere Expansion.
 
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