Babbeln in 14 Sprachen

Eine Berliner App eröffnet neue Fremdsprach-Horizonte

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

Wenn der Hesse babbelt, dann betreibt er Konversation. Insofern deutet der Unternehmensname zwar in die richtige Richtung, führt aber gleichzeitig in die Irre. Denn die Sprach-App „Babbel“ lädt zwar zur Konversation ein, nur auf Hessisch kann sie nicht geführt werden. Dafür aber in 14 weiteren Fremdsprachen.

Susanne Wechsler, Deutschlandchefin des 2007 gegründeten Unternehmen, stellte die Berliner Sprachlern-App beim Unternehmertreffen vor. 600 Mitarbeiter aus 52 Ländern arbeiten an den Standorten Berlin und New York daran, den Weg zur neuen Fremdsprache zu verkürzen. Benötigt werden neben dem Babbel-Abo (kosten 10 Euro pro Monat bzw. 60 Euro im Jahr) wahlweise ein Smartphone, Tablet oder Desktop-Computer – und natürlich die Motivation, den eigenen Sprachenhorizont zu erweitern.
 
Bei inzwischen weit mehr als einer Million Kunden kommen diese Faktoren zusammen, was dem Unternehmen seit 2011 einen positiven Cash Flow beschert. „Didaktisch wird jede Fremdsprache auf Basis des Muttersprache des Lernenden unterrichtet“, erläutert Wechsler. Das heißt, wer im Deutschen zuhause ist, dem muss man nicht beibringen, was ein sächlicher Artikel ist.
 
Wer mag, kann viel Zeit mit Babbel verbringen – insgesamt 9500 Lektionen à 20 Minuten stehen zur Verfügung. Ein Bruchteil davon dürfte aber ausreichen, um beim nächsten Italienurlaub den Aperitivo unfallfrei zu bestellen. Salute!