Gemeinsam für eine klimaneutrale Metropolregion

Berliner CEOs präsentieren Publikation mit über 100 Initiativen und Projekten zur CO2-Vermeidung

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Foto: VBKI

Der Weg zu einer klimaneutralen Metropolregion führt über die Berliner Wirtschaft. Mit mehr als 100 Projekten leisten Unternehmen in Berlin und Brandenburg bereits heute einen großen Beitrag zur Einsparung schädlicher Treibhausgas-Emissionen. In einer umfassenden Best-Practice-Sammlung dokumentieren die CEOs FOR BERLIN, welche Klimaschutzmaßnahmen von den Unternehmen getroffen werden.

Über 100 Projekte und Initiativen zur Verbesserung der CO2-Bilanz und ein klares Bekenntnis zu den Klimazielen in der Region – mit der heute vorgestellten Publikation „Gemeinsam für eine klimaneutrale Metropolregion“ unterstreichen die im Forum CEOs FOR BERLIN versammelten Unternehmen aus Berlin und Brandenburg ihr Commitment, im Schulterschluss mit Politik und Gesellschaft den Weg zur klimaneutralen Metropolregion Berlin Brandenburg zu ebnen. Das Forum betrachtet die Publikation als Einladung zu einem dauerhaften Austausch mit den politischen Entscheidungsträgern der Region.
 
"Die Unternehmen der Region arbeiten konsequent daran, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu verringern und das gemeinsame Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Die vorliegende Best-Practice-Beispiele können als Blaupause dienen und sollen zur Nachahmung anregen“, sagte der Initiator und Koordinator des Forums CEOs FOR BERLIN, Dr. Jörg Ritter.
 
Mehr als 30 Unternehmen haben sich an der Publikation aktiv beteiligt und ihre Anstrengungen und Maßnahmen zur Verbesserung der eigenen CO2-Bilanz dokumentiert. Sie stammen aus unterschiedlichen Sektoren der Berliner Wirtschaft. Vertreten sind neben dem Energiesektor die Bereiche Wohnen und Gebäude, Industrie, Dienstleistung, Mobilität, Handel, Kultur und Bildung.

Dr. Tanja Wielgoß,Vorstandsvorsitzende der Vattenfall Wärme Berlin AG und Sprecherin des Forums CEOs FOR BERLIN: „Klar ist: Ein ambitioniertes Ziel wie die Klimaneutralität erreichen wir nur im Miteinander. Energiewende und Digitalisierung sind die Herausforderungen, aber auch die Leitplanken für einen nachhaltigen Strukturwandel in Berlin-Brandenburg. Wollen wir unsere Hauptstadt-Region vielfältig, lebenswert und wirtschaftlich attraktiv weiterentwickeln, müssen wir an einem Strang ziehen – mit geballter Expertise, smarten Infrastrukturen und klimafreundlichen Technologien."

Stefan Kapferer, Vorsitzender der Geschäftsführung von 50Hertz und Sprecher des Forums CEOs FOR BERLIN: „Strom wird in Zukunft überwiegend dort erzeugt, wo es die besten Standortbedingungen für Windkraft- und Solaranlagen gibt. Die Transformation der Energiesysteme hin zu einer Welt der Erneuerbaren ist daher nur mit zuverlässigen und stabilen Stromnetzen möglich. Strom muss teilweise über größere Entfernungen in die Verbrauchszentren wie die wachsende Metropolregion Berlin-Brandenburg transportiert werden. Die Nachfrage nach grünem Strom – unter anderem für die Nah- und Fernwärmeversorgung sowie die Elektromobilität – wird hier in den nächsten Jahren zunehmen.
 
Mit ihrer Innovationskraft ist die Wirtschaft natürlicher Partner bei allen Bestrebungen, CO2-Emissionen zu reduzieren. Gefordert sind neben der CO2-Vermeidung im eigenen Geschäftsalltag innovative und intelligente Lösungen, um Klimaschutz auf breiter Front zu ermöglichen.
 
„Wir sehen in unserer Region beste Voraussetzungen, um beim Klimaschutz eine Vorreiterrolle einzunehmen. Produkte, Dienstleistungen und Technologien ‚Made in Berlin‘ haben das Potenzial, beides zu schaffen – weltweit effektiv zum Klimaschutz beizutragen sowie Wohlstand und Arbeitsplätze in unserer Region zu erhalten und neu zu schaffen. Um diese Zukunftschance zu nutzen, braucht es Teamplay zwischen allen relevanten Akteuren der Region. Wir müssen alle vorhandenen Kräfte mobilisieren, um den Umbau unserer Stadt zu einer klimagerechten Metropole koordiniert voranzubringen", so Michael Knoll, Leiter politische Grundsatzfragen im VBKI.