Musik in den Ohren

Unternehmertreffen mit UNIVERSAL MUSIC

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

Universal-Finanzchef Tonio Bogdanski über die Herausforderungen eines Musiklabels, das Künstler wie Helene Fischer, Rammstein und Metallica unter Vertrag hat.

Die UNIVERSAL MUSIC GROUP prägt das weltweite Musikbusiness wie kaum ein anderes Unternehmen. Derzeit gibt es noch vier große Plattenfirmen, sogenannte Major-Labels, die zusammen auf einen Marktanteil von rund 80 Prozent kommen: Dazu zählen Universal, Sony und Warner. Die UNIVERSAL MUSIC GROUP hat viele Weltstars unter Vertrag, Künstler wie Black Sabbath, Bon Jovi, U2, Maroon5, Mumford & Sons, Amy Macdonald, Ellie Goulding,David Garrett, George Michael, Lionel Richie, Mark Knopfler, Taylor Swift, Justin Bieber, Eric Clapton, Sting, Lady Gaga, Ariana Grande, OneRepublic, Rihanna und viele mehr.

Trotzdem lief das Geschäft bis vor Kurzem schlecht, wie UNIVERSAL-Finanzvorstand Tonio Bogdanski beim VBKI Unternehmertreffen berichtete. Zwischen 2000 und 2012 ging der Umsatz für alle Musik-Labels in Deutschland um 46 Prozent zurück. Grund dafür waren die technologische Revolution (MP3-Format), Musikpiraterie und Urheberrechts-Probleme. Bogdanski räumt allerdings auch ein, dass die Branche Anfängerfehler gemacht und die disruptive Sprengkraft der Digitalisierung unterschätzt habe.

Seit 2012 geht es aber wieder bergauf. Die Unternehmen seien wieder gut aufgestellt und dabei, den Wandel zu gestalten, statt von ihm getrieben zu werden - der Einstieg ins Digitalgeschäft, das inzwischen die Verluste im Verkauf von Venyl und CDs ausgleicht, macht's möglich...

Hier finden Sie weitere Bilder vom Unternemertreffen mit UNIVERSAL-CFO Tonio Bogdanski.