Höher, schneller, weiter

„Sport macht Schule“ startet in die neue Saison.

SmS 11 0?itok=GnIAsqgu
Foto: Wolf Lux

Auf die Plätze, fertig, Sport! Mehr als 15.000 Kinder haben bereits an den Aktionstagen, die seit 2013 vom VBKI organisiert werden, teilgenommen.

Schulsport ist gut für die Gesundheit und die körperliche Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Sport fördert Leistungs-, Anstrengungs- und Risikobereitschaft, er erfordert Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft und Fairness. Deshalb organisiert der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) mit seinen starken Mitspielern auch in diesem Jahr zwölf Sportaktionstage an Schulen in acht Berliner Bezirken.

Kaweh Niroomand, Mitglied im Präsidium des VBKI und Manager des Deutschen Volleyballmeisters und Pokalsiegers BR Volleys: „Teamgeist, Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein: Sport und Wirtschaft haben viel miteinander zu tun. Der VBKI engagiert sich deshalb in vielfältiger Weise für den Berliner Sport. Neben der Förderung von Hochleistungssportlern liegt uns auch der Schul- und Breitensport sehr am Herzen. Gemeinsam mit dem Landessportbund Berlin tragen wir dazu bei, dass Sport, Bewegung und Spielfreude an Berliner Schulen einen hohen Stellenwert einnehmen.“

Beim Aktionstag „Sport macht Schule“ nutzen die Schulkinder einen Wandertag und bekommen die Möglichkeit, ganz verschiedene Sportarten auszuprobieren. Dazu wird auf den Schulgeländen unter anderem ein Kletterturm aufgebaut, es gibt einen Inlineskate-Parcours, eine Streetball-Station, einen Geschicklichkeits-Kurs, einen Motorik-Test, eine „VerBrennbar“ wo die Kinder lernen, wieviel sie sich bewegen müssen, um den Zucker in Lebensmitteln zu verbrennen.

Zum fünften Mal heißt es „Sport macht Schule“. Seit 2013 haben mehr als 15.000 Berliner Schulkinder an dem Projekt teilgenommen, das sich besonders an Schulen in sozial schwierigem Umfeld richtet. Den Auftakt macht in diesem Jahr die Ludwig-Bechstein-Grundschule in Steglitz- Zehlendorf. Die rund 340 Schülerinnen und Schüler kommen aus 20 Nationen; 54 Prozent sind nicht deutscher Herkunft. Seit Jahren wird an dieser Schule eine vorbildliche Integrationsarbeit geleistet, in der Bewegung, Spiel und Sport eine wichtige Rolle spielen.

Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft sagt über das Projekt: „Im Projekt ‚Sport macht Schule‘ setzt der VBKI auf Leistungsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein und Disziplin und verbindet diese Eigenschaften erfolgreich mit Spaß am Sport.“

In der Pilotphase 2013 wurde das Projekt zweimal erfolgreich an Berliner Schulen umgesetzt. 2014 und 2015 waren jeweils sechs Schulen beteiligt. 2016 und in diesem Jahr sind es zwölf:
  • Bürgermeister-Herz-Grundschule (Friedrichshain-Kreuzberg),
  • Hagenbeck-Schule (Pankow),
  • Schule an der Haveldüne (Spandau)
  • Ludwig-Bechstein-Grundschule (Steglitz- Zehlendorf)
  • Mercator-Grundschule (Steglitz- Zehlendorf)
  • Fritz-Kühn-Schule (Treptow-Köpenick)
  • Schule an der Dahme (Treptow-Köpenick)
  • Schule am Berg (Treptow-Köpenick)
  • Karl-Friedrich-Friesen-Grundschule (Marzahn-Hellersdorf)
  • Bruno-Bettelheim-Grundschule (Marzahn-Hellersdorf)
  • Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium (Lichtenberg)
  • Max-Beckmann-Schul (Reinickendorf)

„Sport macht Schule“ ist ein Projekt des VBKI in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund (LSB) und der Gesellschaft für Sport- und Jugendsozialarbeit (GSJ). Das Projekt wird unterstützt von der AOK Nordost, Athlin, Berliner Sparkasse, Schindler und STADT UND LAND. Diese Kooperation zwischen Schulen, Sportvereinen, Verwaltung und Wirtschaft ist bundesweit einmalig. Darüber hinaus finanziert der VBKI für die teilnehmenden zwölf Schulen 120 Jahresmitgliedschaften bei Sportvereinen; Hertha BSC vergibt zusätzlich 24 passive Mitgliedschaften.

Bilder vom ersten Sportaktionstag finden Sie hier...