Unsere Intention
VBKI Team Vancouver
Verein Berliner Kaufleute fördert Wintersportler für Olympia 2010
2008 hat der VBKI sein Team Vancouver gegründet, mit dem Ziel, Berliner Athleten mit einer ernsthaften Qualifizierungschance für die nächsten Olympischen Winterspiele zu unterstützen. Der VBKI hat mit Hilfe einer unabhängigen Jury, zu der auch Zehnkampfolympiasieger Christian Schenk und Vertreter des Landessportbunds (LSB) gehörten, ursprünglich acht Sportler für das Team Vancouver ausgewählt.
Dies sind die Eisschnellläuferinnen Lucille Weber (31 Jahre), Goldmedaillengewinnerin 2006, und Weltrekordlerin Jenny Wolf (30), die Eishockey-Nationalspielerin Nina Kamenik (24) vom OSC Berlin, die Eisschnellläufer Tobias Schneider (28), B-Nationalkader, und der Deutscher Meister 2007, Samuel Schwarz (26), sowie die Eiskunstläufer Peter Liebers (21) und Philipp Tischendorf (21) aus dem C-Nationalkader. Die Eishockeyspielerin Miriam Kresse hat nach ihrem Rücktritt aus der Nationalmannschaft auch das Team Vancouver verlassen.
Sportlich waren die Mitglieder des VBKI Teams zum Teil außerordentlich erfolgreich. Der 21jährige Peter Liebers wurde 2009 Deutscher Meister im Eiskunstlauf. Jenny Wolf holte Gold bei der WM im kanadischen Richmond und hat sogar als erste Eisschnellläuferin dreimal hintereinander den 500-Meter-Sprint bei Weltmeisterschaften gewonnen. Auch die WM-Teilnahme von Tobias Schneider und Samuel Schwarz ist als beachtlicher Erfolg zu werten.
Der VBKI will die Sportler bei ihrer Vorbereitung für Vancouver 2010 insbesondere immateriell unterstützen. Der Verein will seinen Sportlern dabei helfen, sich auch außerhalb des Sports weiterzuentwickeln - auf ihrem beruflichen Ausbildungsweg und in ihrer allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung. Der VBKI bietet deshalb im Rahmen seiner allgemeinen Bildungstätigkeit Seminare und Coachings an, mit deren Hilfe sich die Sportler weiterentwickeln können. Diese Seminare stehen auch anderen Sportlern offen. Es gibt auch eine materielle Förderung, die über die dem VBKI verbundene Berliner Sportstiftung abgewickelt wird.
Der VBKI versteht sich als uneigennütziges Bindeglied zwischen Sport und Unternehmen. Sportler brauchen Praktikums- und Ausbildungsplätze, die mit dem Leistungssport vereinbar sind. Und natürlich Arbeitsplätze, wenn die Karriere mal zu Ende geht. Der VBKI will in Partnerschaft mit dem LSB und dem OSB auf die Berliner Unternehmen zugehen und sie für die Anliegen des Sports sensibilisieren.
Es haben sich mittlerweile eine Reihe Unternehmen bereit gefunden, der Initiative des VBKI zu folgen. Diese sind die Deutsche Lufthansa AG, die Deutsche Kreditbank (DKB), die Freiberger Lebensmittel GmbH und seit neuestem auch die Deutsche Telekom. Der VBKI hofft, noch den einen oder anderen Förderer zu finden. Die Anzahl der Unterstützer des VBKI Team Vancouver soll dabei jedoch begrenzt und jeder einzelne erkennbar bleiben.
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