Es läuft und läuft und läuft…

Unternehmertreffen mit Ampelmann-Chef Heckhausen

Unternehmertreffen im Ampelmann Restaurant
Foto: Businessfotografie Inga Haar

Wie wurde aus einem Kultprodukt, das über die vergangenen Jahre zum Symbol für das vereinigte Berlin wurde, ein Souvenir mit vielfältigen Ausprägungen? Wann entwickelte sich das Ampelmännchen zum Erfolgslauf der Ampelmann GmbH? Ein Gespräch mit Markus Heckhausen, Gründer und CEO der Ampelmann GmbH.

Nach der Wende kam der heutige Gründer und Geschäftsführer der Ampelmann GmbH, Markus Heckhausen, nach Berlin und hat durch Zufall die aussortierten Fenster der Ost-Ampeln bekommen. In der damaligen Start-up-Stimmung und Ostalgie-Welle war es fast Verpflichtung, daraus etwas zu machen. Heckmann machte aus einer Ampel ein Kultprodukt, das über die vergangenen Jahre zum Symbol für das vereinigte Berlin wurde. Und ein beliebtes Souvenir für Touristen.

Das war als zugezogener Tübinger gar nicht so einfach. „Der Wessi nimmt dem Ossi sein Ampelmännchen weg und macht auch noch Geld damit“, erzählt Heckmann von Vorurteilen. Und das, obwohl er sehr eng mit dem Erfinder des Ampelmännchens, Karl Peglau, zusammengearbeitet hat und in diese „Ost-Familie“ hereingewachsen ist. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen mehr als 150 Mitarbeiter und vertreibt mehr als 600 Produkte. Heckmann will die Marke aber noch weiter entwickeln: ein Film mit dem Ampelmännchen zum Beispiel, ein Hotel oder etwas mit Schifffahrt, denn im Souvenir-Geschäft ist auch irgendwann die Wachstumsgrenze erreicht.

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