Eine Frage des Stils

VBKI Unterwegs - Im Namen des guten Geschmacks

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

"Nur oberflächliche Leute urteilen nicht nach dem Aussehen. Das Geheimnis der Welt ist das Sichtbare, nicht das Unsichtbare." - Oscar Wilde. Ein stilvoller Besuch bei ANDREWS & MARTIN...

ANDREWS & MARTIN bietet in seinem Berliner Atelier Ihnen eine Auswahl von über 10.000 Stoffe für Maßanzüge oder Maßkostüme und mehr als 1500 Stoffe für Maßhemden oder Maßblusen. Die Stoffe kommen von den weltweit besten Tuchwebereien: Ariston, Dormeuil, Fintes, Holland & Sherry, Loro Piana, Cerruti, Scabal oder Ermenegildo Zegna.

Beim VBKI-Besuch in der ANDREWS & MARTIN-Boutique an der Uhlandstraße ging es mit Andreas M. Weidlich um Dresscodes und typgerechter Kleidung, englisch-italienische Schneiderkunst, verschiedenen Stoffqualitäten, wahren Stil und den perfekt sitzenden Anzug. Die knapp 50 stilbewussten VBKI-Mitglieder und Gäste erfuhren, dass der Anzug erst 1867 erfunden wurde – von KönigEdward VII. Sie hörten vom Fachmann, dass Anzüge nicht zu oft in die Reinigung sollten. Stattdessen sollte das gute Stück lieber aushängen und draußen auslüften und mit einer Rosshaarbürste abgebürstet werden. Und Weidlich ist überzeugt: "Die Krawatte ist nach wie vor wichtig. Welche Frau möchte das haarige Dekolletee des männlichen Gegenüber sehen?"

Das darf Mann nicht machen...

  • Helle, weiße, bunte oder zu kurze Socken
  • Ausgebeulte Hosenbeine, ausgebeulte Sakkos, zu lange Ärmel. Das sei ein typisch deutsches Phänomen, sagt Weidlich. Es lässt den Mann zu klein wirken
  • Ungeputzte oder abgetragene Schuhe
  • Anzugjacke und Hose passen nicht zueinander
  • Kurzärmelige Hemden
  • Stiefeletten zu Anzug
  • Hose mit Gürtelsschnalle ohne Gürtel
  • Zu lange oder zu kurze Krawatte. Sie muss immer auf dem Gürtelstift enden


Wie im Anschluss noch gestritten wurde, ob farbige Socken nicht ein Statement sind, sehen Sie hier >>