Die besten von vielen guten Ideen

VBKI Wissenschaftspreis für herausragende Studenten

20151116 VBKI Wissenschaftspreisverleihung 020 BF Inga Haar web 0?itok=8uSfwbvK
Foto: Businessfotografie Inga Haar

Eine Auszeichnung für junge Akademiker, die mit ihrer Dissertation oder Masterarbeit in besonderer Weise zur Förderung der Wissenschafts- und Wirtschaftsentwicklung der Region beigetragen haben.

Sportwissenschaftler, Architekt, Politikwissenschaftlerin, Biotechnologe, Ingenieur, Informatikerin: Der VBKI Wissenschaftspreis geht in diesem Jahr an sechs junge Akademiker verliehen, die sich mit ihren Arbeiten um die Wissenschafts- und Wirtschaftsentwicklung im Raum Berlin-Brandenburg verdient gemacht haben. Jury-Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Peter Deuflhard, Senior Professor Numerical Analysis an der Freien Universität Berlin und ehemaliger Präsident des Zuse-Instituts Berlin und Udo Marin, Geschäftsführer des VBKI, haben die Verfasser die vier Dissertationen und zwei Masterarbeiten am Montagabend bei einer feierlichen Preisverleihung im Goldberger Saal des Ludwig-Erhardt-Hauses ausgezichnet.

In seiner Begrüßung betonte VBKI-Geschäftsführer Udo Marin, den hohen Stellenwert der Wissenschaftsförderung. "Wenn es eine Klammer für die vielfältigen Aktivitäten unseres Vereins gibt, dann das Bemühen, unsere Region voranzubringen. Gerade in Deutschland sind der wirtschaftliche Erfolg und damit unser Wohlstand eng mit der Frage verknüpft, inwieweit es gelingt, immer wieder neue Ideen und Lösungen hervorzubringen."

Die diesjährigen Träger des VBKI Wissenschaftspreises sind:

  • Dr. phil. Sebastian Bohm für seine Dissertation "Human tendon adaptation in response to mechanical loading" an der HU-Berlin.
  • Dr.-Ing Hamid Reza Godini für seine Dissertation "Analysis of Individual and Integrated Packed – Bed Membrane Reactor for Oxidative Coupling of Methane" an der TU Berlin.
  • Dr.-Ing Anna Hilsmann für ihre Dissertation "Image-Based Approaches for Photo-Realistic Rendering of Complex Objects" an der HU Berlin.
  • Dr. rer. nat. Christopher Martin für seine Dissertation "Chemical Synthesis and Biological Evaluation of Cell Surface Carbohydrate Antigens for Rational Vaccine Design" an der FU Berlin.
  • Franco Giesecke M.A. für seine Masterarbeit "DER STERN in Potsdam - Die historische Entwicklung des barocken Gebäude-Ensembles in der Parforceheide" an der FH Potsdam.
  • Franziska Naumann M.A. für ihre Masterarbeit "Employer Branding in Social Media Entwicklung und Anwendung eines Kriterienkatalogs zur Erfolgsmessung" an der FU Berlin.

VBKI-Präsident Markus Voigt: "Mit dem VBKI Wissenschaftspreis fördern wir die besten Köpfe und wollen auch damit Impulse für ein innovationsfreundliches Klima in der Hauptstadtregion geben. Als Unternehmern liegt uns der Wissenschaftsstandort Berlin / Brandenburg besonders am Herzen. Gerade wenn es darum geht, Wissenschaft und Wirtschaft enger miteinander zu verzahnen, gibt es trotz aller bisherigen Bemühungen noch ungenutzte Spielräume. Hier wollen wir uns auch in Zukunft engagieren."

Den Festvortrag hielt Prof. em. Prof. hc. Dr. rer. nat. Karin Mölling. Das Thema: Viren als Erfinder. "Es gibt mehr Viren als Sterne am Himmel und Sand am Meer", sagt Karin Mölling. Es gibt sie überall. Und sie seien keineswegs nur Feinde, wie Mölling in ihrem Vortrag klar machte. Sie leisten zu unserer Entwicklung und Gesundheit wesentliche Beiträge.Und mehr noch: Viele von ihnen sind lebensnotwendig. Für die Verdauung, für das Immunsystem, für das Überleben - dafür, dass überhaupt Leben entstehen kann. Karin Mölling war Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich.

Hier gibt es die Bilder der Preisverleihung.