Projekt "Zukunftslunch" gestartet

Etablierte Unternehmen und Start-ups zusammenbringen

Zukunftslunch?itok=b3SEUNOX
Foto: Projekt Zukunft/ Hans-Christian Plambeck

Berlin ist Gründerhauptstadt. Immer mehr etablierte Unternehmen suchen den Austausch mit den Berliner Start-ups. Hier setzten Projekt Zukunft, VBKI und Entrepreneurs Club Berlin mit dem Format „Zukunftslunch – Old trifft New Economy“ an.

Die Zukunftslunches sind eine neue Austauschplattform, bei der sich jeweils ein Gründer aus der digitalen Wirtschaft mit dem Chef eines etablierten Berliner Unternehmens aus einem anderen Technologiefeld zum gemeinsamen Mittagessen trifft. Vernetzt wird gezielt, individuell und qualitativ. Die Lunches ermöglichen beiden Seiten, sich branchenübergreifend und auf Augenhöhe auszutauschen, sich gegenseitig zu inspirieren und von einander zu profitieren. Ziel der exklusiven Treffen ist die passgenaue Vermittlung auf Geschäftsführungsebene, um den Zugang zu anderen Technologien, Trends und Lösungen zu erleichtern, neue Perspektiven aufzuzeigen und Kooperationen anzustoßen. Im Fokus sollen konkrete Ergebnisse stehen, die die Basis für weitere Treffen beziehungsweise die Zusammenarbeit der Beteiligten bilden.

Erste Ergebnisse

Anfang 2014 startete Projekt Zukunft in Kooperation mit dem VBKI und dem Entrepreneurs Club Berlin e. V. (ECB) die Zukunftslunches als Pilotprojekt. Gemeinsam mit den beiden Partnern wurden die passenden Unternehmen ausgewählt. Die ersten Treffen fanden bereits erfolgreich statt. Lunchpartner waren neben der Eckert & Ziegler Strahlen und Medizintechnik AG, den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) und der Weberbank die Startups goderma (medizinischer Online Service zur Früherkennung und Einschätzung von Hautproblemen), Zeitfenster (Anbieter interaktiver Medienguides) sowie Companisto (Betreiber der gleichnamigen Crowdinvesting Plattform).

Inhaltlich im Vordergrund standen konkrete Projektansätze, die die Unternehmen zusammen angehen wollen. Die erste Erfolgsmeldung liegt bereits vor: Die BVG und das Startup Zeitfenster planen eine Kooperation. Angedacht ist die Entwicklung einer App für eine "Zeitreise" mit der BVG, die Berliner Geschichte erlebbar macht. Bei den  anderen Treffen wurde sich zum Beispiel über gemeinsame Aktivitäten zur Förderung des Unternehmertums, über Branchenerfahrungen, Frühphasenfinanzierung und Kapitalbeschaffung ausgetauscht.

Teilnehmer sind begeistert

„Es ist eine tolle Möglichkeit, mit einer so erfahrenen Unternehmerpersönlichkeit sprechen zu können“, sagte Dr. Simon Lorenz,  Geschäftsführer und Gründer des Startups goderma, über sein Treffen mit Dr. Andreas Eckert, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Eckert & Ziegler Strahlen und Medizintechnik AG. „Ohne die  Einladung zum Zukunftslunch hätten wir den Zugang zu so einem Gesprächspartner nicht gehabt.“

Die Zukunftslunches werden aufgrund der positiven Resonanz fortgesetzt. Die nächsten Lunchtermine sind bereits in Planung. Zukünftig sollen sich interessierte Gründer direkt auf der Website von Projekt Zukunft für eine Teilnahme bewerben können.