Coole Kunst für graue Wände

Das Berliner Start-up Juniqe bietet individuelle Kunst zu erschwinglichen Preisen

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Foto: Businessfotografie Inga Haar

Nach 13 Monaten zählt das Berliner Start-up Juniqe rund 50.000 Kunden auf der ganzen Welt. Ziel ist es, die Lücke zu schließen zwischen jenen Künstlern, denen der (traditionelle) Markt fehlt, und Kunden, die für ihr Wohnzimmer eine Alternative zu Ikea suchen.

Leidenschaft für Wohndesign kombiniert mit fundiertem E-Commerce Know-how  - das ist die Idee für das Unternehmensmodell: Gemeinsam mit Sebastian Hasebrink und Marc Pohl gründete Lea Lange Ende 2013 Juniqe, den online-shop für Kunst und Wohnaccessoires. Das Start-up positioniert sich zwischen Kunsthändlern und Anbietern wie AllPosters und Lumas, um dem weltweit größten "Kunsthändler" IKEA die Stirn zu bieten.

Unter dem Motto „Art. Everywhere.“ bietet das Unternehmen seinen Kunden individuelle Kunst - von Fashion über Prints auf Textilien etc. bis zu gerahmter Kunst - zu erschwinglichen Preisen. Möglich ist dies dank des Geschäftsmodells Print-on-demand und daher nicht vorhandener Lagerkosten sowie geringer Retourquoten. Das Geschäft entwickle sich sehr gut, so Lea Lange. Inzwischen zählt Juniqe 38 Mitarbeiter und eroberte den Kunstmarkt in mittlerweile 15 Ländern.

Die Entwicklung und Expansion des Unternehmens ist jedoch auch eine große Herausforderung: Wie wird es möglich sein, Juniqe nachhaltig zu skalieren? Wie wird das Unternehmen funktionieren, wenn es eines Tages 80 Mitarbeitern zählt, und es darum geht, es in Departments mit entsprechenden Abteilungsleitern zu strukturieren?

Ein Zuhörer mit langjähriger Erfahrung als Geschäftsführer riet der Referentin, bodenständig zu bleiben und sich nicht in die Hände klassischer Unternehmensberater zu begeben. Stattdessen solle sie versuchen, die Entwicklung und Strukturierung mit eigenem, gesundem Hausverstand zu meistern. Moderiert wurde die Veranstaltung im Restaurant le petit Felix von Christian Bartz, Leiter Unternehmensstrategie und Kommunikation der Weberbank Actiengesellschaft und Mitglied im Arbeitskreis Start-ups im VBKI.

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier.